Das Programm in Kurzform

Worum geht es? Mehr Demokratie und ANDERE Mehrheiten im Kreistag bilden zu:

Energie & Stromversorgung

Halber Strompreis im Vogelsbergkreis

Wir erzeugen die 10 fache Menge von unserem Stromverbrauch. Eigentlich ist unser Stromnetz ist zu 100% Kommunaleigentum, wird aber von Politikern geführt und nicht von Fachleuten.

  1. Beispiel Feldheim in Mecklenburg- Vorpommern kostet der Strom 12 Cent/kWh Brutto. Bei uns kostet der Strom mehr als das Doppelte, trotz der vielen Windräder, PV und Biogas.
  2. Genehmigungszeit für PV- Anlagen verkürzen
    • Max. 4 Wochen statt bis zu 1 Jahr und mehr.
    • Förderung privater und gemeinschaftlicher Stromerzeugung.
  3. Solaranlagen auf allen öffentlichen Gebäuden
    • Mehr Nutzung von Dachflächen im kommunalen Besitz.
    • Auf Firmengeländen die Solarstromerzeugung auch über 100 kWp erleichter und den Überschussstrom vermarkten.
    • Schnelle Genehmigung von Solarstrom auf Firmengelände um CO2 frei produzieren zu können. Alle Barrieren dazu beseitigen.
    • Das Gleiche bei landwirtschaftlichen Gebäuden. Alle Hinternisse beseitigen.
    • Tägliche Stromüberschüsse können in Stromspeichern sehr gut genutzt werden und in der Nacht, bei Strommangel, wieder abgeben werden. Es geht bei Akkus fast immer um die Tagesspeicherung des Stromes. Es sind keine Langzeitspeicher.
  4. Förderung von Balkon- PV, Hausspeichern und Dorfgemeinschaftsanlagen
    • Auch Kraft-Wärme-Kopplung mit Bioflüssiggas für Spitzenlasten.
  5. Bidirektionales Laden (V2H / V2G)= Strom vom Auto zurück ins Haus (H) und Netz (G=Grid)
    • Auto als Stromspeicher für Haus und Netz, Notstromversorgung ermöglich aus dem E-Auto
  6. Biogasanlagen ohne Laufzeit- oder Leistungsbegrenzung
    • Keine Verschwendung durch Abfackeln von Biogas. Wenn Mist und Gülle da sind, dann ist das Biogas zu nutzen.
  7. Quartiers- und Ortsspeicher
    • Gemeinsame Eigenstromversorgung an Orts-Trafos mit Stromspeichern. Kleine Genossenschaften in den Orten bilden. 
    • Unsere kleinen Orte sind das Gleiche wie die Quartierslösungen in den Großstädten, die sich den Strom untereinander teilen können mit sehr vielen Wohneinheiten (100 und mehr). Dort sitzt der Summenzähler am Netzanschluss, der den gemeinsame Eigenstromverbrauch ermittelt. Dadurch entstehen sehr niedrige Strompreise. Der selbst erzeugte Strom wird dort zum größen Teil auch selbst verbraucht. Schwankungen im Stromverbrauch und in der Stromerzeugung gleicht der Akku am Stromanschluss aus. Dadurch lassen sich die Kosten des Netzausbaues wesentlich reduzieren.

8. Schnellladesäulen an Windrädern

  • Mindestens 2 pro Standort, 150 kW CCS.  
  • 9. Kleine, dezentrale Kraftwerke
    • Unterstützung von Energiegenossenschaften, keine Großkraftwerke der Energiekonzerne, wie jetzt von Frau Reiche im Wirtschaftsministerium gefordert.
    • 10. Solarzellen an Schallschutzmauern zum Beispiel A49, A5, Bahnstrecken
    • Kein zusätzlicher Landflächenverbrauch. Stromerzeugung auf Lärm- und Hitzeschutz.

Verkehr & Mobilität

  1. Einfaches RMV-Tarifsystem
    • 1,5 Stunden Fahrt = 3 €, keine Zonen-Nummern.
    • Geringere Kosten für ländlichen Raum. Zur Zeit nach Ffm 17€, Fulda 12,90€
  2. Elektrifizierung der Bahn im Vogelsbergkreis
    • Keine Dieselloks mehr, Direktverbindung nach Frankfurt ohne Umstieg.
  3. Zweischieniger Ausbau / mehr Kreuzungspunkte
    • Halbstundentakt ermöglichen.
  4. Straßenbaumaßnahmen:  Sinnvolle Abläufe von Straßenbauprojekten und deren Koordinierung, um Straßenssperrungen zu vermeiden/ minimieren.
  5. Elektrische Bürgerbusse
    • Keine Verbrennungsmotoren mehr. Beispiel: In Lingelbach und Romrod ist der Bürgerbus elektrisch.
  6. Radverkehr fördern
    • Zebrastreifen an Kreiseln, Radmarkierungen wie in Treysa, praktische und schnelle Umsetzung des Fahrradkonzepts. Endlich anfangen und einfach MACHEN in kleinen Schritten.
    • Wartung der Fahrradwege wegen Eicheln und Laub = Rutschgefahr!!!! WER??? und WANN????

Verwaltung & Bürokratie

 

  1. Bürokratieabbau
    • Weniger Genehmigungshürden. Abschaffung von überflüssigen Terminpflichten bei Behörden. Junge Unternehmensgründer entlasten von der Bürokratie
    • Die Kreisverwaltung ist in 10 Jahren von 400 Mitarbeiter auf 1060 Mitarbeiter gestiegen.
  2. Wärme- Anschluss.
    • Bei Nah- und Fernwärmeleitungen keinen Zmang zum Anschluss. Neubaugebiete werden besser mit Strom und Wärmepumpen versorgt
  3. Reduzierung der Kreisumlage
    • Mehr finanzieller Spielraum für Städte und Gemeinden schaffen.
    • Bundesgesetzte muss auch der Bund und deren Verwaltung muss auch der Bund finanzieren.

Umwelt & Flächennutzung

 

Umwelt & Flächennutzung

1. Kein Landverbrauch für neue Straßen und Freifeld-Stromerzeugung PV

     Keine Ortsumgehung in Lauterbach und Wartenberg.

     Landflächen sind nicht vermehrbar.

     Fokus auf Dachflächen und bestehende Strukturen.

2. Wasserexport nur bei sparsammer Nutzung unter Auflagen

  a) Kein Trinkwasser mehr nach Ffm. Nach Frankfurt nur noch

      bei getrennter Trink- und 

      Brauchwasserversorgung, das Zweileitungssystem.

   b) Der Vogelsbergkreis trocknet aus. Die Quellen versiegen.

3. Bauplätze

a) Innerortsverdichtung vor Neubaugebieten.

b) Zweileitungssystem bei der Wasserzuführung und dem Abwasser.

c) Neue Bauplätze nur ausweisen, wo das Land der Kommune gehört.

d) Über Erbpacht nachdenken.

4. Keine neuen Lagerhallen/Logistikzentren

     Stattdessen Rechenzentren mit Abwärmenutzung.

     Kein Landverbrauch für Lagerhallen/Logistik.

5. Biogasnutzung maximieren

     Mist und Gülle verwerten, wenn sie da sind. Keine

      Energieverschwendung durch Abfackeln. Biogasanlagen

      decken die Stromgrundlast und Spitzenlast beim Strom.

 

Sicherheit & Soziales

                          Fokus auf Gemeinwohl

 a) Energie- und Verkehrspolitik an Bürgerinteressen

      ausrichten

b) Förderung der Jugendbeteiligung

    Zukunftsprojekte mit jungen Menschen gestalten. 

     Balkonsolar bauen, Klimaschutzprojekte.

     Selbstständigkeit von innovativen Jungunternehmen

     fördern. Dabei weniger Bürokratie. Ohne Kfw und Bafa Wärmepumpen ohne 19% MwSt. Auch E- Autos ohne 19% MwSt, wie bei Solarstrom

b) Familienfreundliche Projekte fördern.

c) Schülerzahl in Schulklassen vermindern

     um FREUDE beim LERNEN zu fördern. 

     Die Voraussetzungen schaffen.

Absender: Ihr Wählergruppe VELI-WS.de und info@veli-ws.de

Mit FREUDE lernen können, geht nur in kleinen Gruppen.

Leserbriefe:
 

 Neu:  Leserbriefe von mir werden nicht mehr angnommen weil ich die Wählergruppe VELI-WS vertrete. Pressemitteilungen sind jetzt angesagt. 

- Diese Pressemitteilung hier unten wurde nicht gedruckt:

"Bernhard Becker, Goethestr. 6 , Romrod, 23. Oktober 2025

Verantwortlich für die VELI-WS Bernhard Becker aus Romrod.

An die Redaktion der OZ Alsfeld und Alsfelder Allgemeinen und Lauterbacher Anzeiger.

Sehr geehrte Damen und Herren. Ich bitte um die Veröffentlichung der folgenden Pressemitteilung der Unabhängigen Vogelsberger Energie- und Landinitiative für Wärme/Wasser/Strom VELI-WS zu den Aussagen unsrer Bundes- Wirtschaftsministerin Katharina Reiche. Ihr Bericht zu Gaskraftwerken und EU war im Wirtschaftsteil vom 22.10.25.

Es ist sehr wichtig für uns Bürger und Zukunftsinvestitionen in Solar, auch bei Balkon- Solar.

Danke Bernhard Becker (Dipl.- Ing., und ehemaliger Schullehrer für Heizung und Karosseriebau und ehemaliger Landratskandidat in 2023).

Privater Solarstrom, Biogas und Stromspeicher kontra neuen Gaskraftwerken

 

Die jetzige Aussagen/Kampagne gegen den privaten erzeugten Solarstrom wird die CDU viele Wählerstimmen kosten. Unser Bundeskanzler Friedrich Merz sollte seine Bundes- Wirtschaftsministerin Frau Katharina Reiche schnellstens entlassen um weiteren Schaden für die große Koalition abzuwenden. Frau Reiche schreibt das Buch der Stromkonzerne, ihrem bisherigen Arbeitgeber. Sie will so lange wie möglich Gas und Öl am Leben erhalten. Es kostet uns jährlich 100 Milliarden Euro und belastet die Umwelt. Die EU hat jetzt Grenzen gezogen zu den neuen Gaskraftwerken. Des weiteren soll nach Frau Reiche neuer privater Solarstrom keine Einspeisevergütung mehr erhalten und Bestandsschutzanlagen zum Solarstrom sollen Netzgebühr für die Einspeisung bezahlen. So wird auch dem private PV- Bestand die Vergütung entzogen/ beraubt. Die Netzgebühr kostet bei uns 10 Cent/kWh, in kleinen Stadtwerken 7 Cent/kWh. Wenn das so kommt sollten wir Privaten auf eine Nulleinspeisung gehen, anstatt den Stromüberschuss den Konzernen zu schenken. Wir könnten dann den Strom möglichst selbst verbrauchen mit Akkus, E- Autos, Wärmepumpen und über das Stromteilen mit den Nachbarn und im Ort, genannt Strom- Sharing. Im EEG Gesetz Artikel 17 steht das schon drin, aber die Umsetzung fehlt natürlich. Die Europarichtlinie RED I, II, III fordert die Eigenstromerzeugung schon seit vielen Jahren. Bei unseren Nachbarländern geht das auch schon lange. Mehrere Tausend Stromspeicher sind bei der Bundesnetzagentur beantragt. Sie sind privat finanziert und brauchen keine Subventionen, wie bei den neuen Gaskraftwerken. Das Ministerium nennt die Subvention jetzt Finanzspritze. Für die großen Stromnetzbetreiber ist ein starkes dezentrales Stromnetz keine attraktive Zukunft, obwohl dadurch das Stromnetz viel sicherer würde. Sie verdienen dann nämlich weniger. Bei jeder selbst erzeugten Kilowattstunde kWh entfällt die Netzgebühr und das Stromgeld, die Umwelt gewinnt. Frau Reiche war Staatssekretärin in 2014 bei den Ministern Altmaier und Beck und hatte damals bei PV viele Insolvenzen mit verursacht. Die Klimaneutrale Zukunft können wir ebnen mit zentralen und dezentralen Stromspeichern, dynamische Strompreise, Energie- Sharing, bidirektionalem Laden für Heimspeicher/ E-Autos und Biogas. Bei Großspeichern kostet die kWh Stromspeicher 50€, im Heimspeicher 400€/kWh und im E- Auto 100€/kWh.

Der CO2 Gehalt in der Luft liegt jetzt schon bei 424 ppm gegenüber 200 ppm im Jahr 1880. Was soll da das Gerede mit 2% Anteil von Deutschland und wenig Einfluss von uns. Weltweit liegen wir an sechster Stelle mit absolut 800 Mio. Tonne CO2 pro Jahr, in der EU an erster Stelle mit dem absoluten Wert an CO2. Vielen Dank für den Leserbrief von Herrn Bernd Stumpf vom Samstag 16.10.2025 in der OZ zu den „ungenutzten Möglichkeiten und Chanchen nutzen“ im Vogelsbergkreis. Genau darum geht es. Wie gestalten wir unsere Energiezukunft im Vogelsbergkreis? (Die OVAG ist zu 100% in kommunaler Hand, also uns selbst.)

Bernhard Becker, Romrod, Verantwortlich für die Wählergruppe VELI-WS.

 

 

1. Stromzukunft mit Großspeicher. OZ im August 2025

Es muss endlich Schluss sein mit den weiteren Freifeldanlagen, auch Schluss entlang der Autobahn, Schiene und landwirtschaftlichen Flächen. Zuerst sind alle Flächen zu nutzen von Dächern, Schalldämm- Mauern der Autobahnen und Schiene, Carports, Wetterschutz, Wände und Zäune. Zum Beispiel in Burg- Gemünden an der vorhandenen Schalldämmung der A5 und dort ein weiterer Schallschutz nach Nieder- Gemünden mit Solarzellen. Ebenso Solar- Schallschutz an der A49 bei Appenrod, Maulbach und Deckenbach. Nehmen sie sich ein Beispiel an Lautertal mit fünf mal neuer PV/Solarstrom auf den Gemeinschaftshäusern. Oder an der A5 bei DA- Weiterstadt mit PV auf der Schalldämmung. Und dann ist da noch die Unsicherheit zur Investition durch unsere neue Ministerin Frau Reiche für Wirtschaft und Energie. Hat sie ihre Lobbysteintätigkeit und Managerin für die Energiekonzerne mit fossilen Großkraftwerken wie E.on/ Westenergie beendet oder abgelegt? In welchen Aufsichtsräten sitzt sie? „Wes Brot ich ess des Lied ich sing.“ 2028/2029 sollen neue Regeln kommen zur Stromeinspeisung, Netzgebühr und Stromspeicher. Es wird ein heißer Ritt bis dahin für Strom aus Biomasse, Solar und Wind. Das Diskussionspapier AgNes der Bundesnetzagentur bietet dazu einen Vorgeschmack. Dort gibt es keinen Bestandschutz für Altanlagen. Frau Reiche war Staatssekretärin bei Peter Altmaier und Sigmar Gabriel, wo in 2012 schon einmal ein 50% Solarstromeinbruch war mit vielen Insolvenzen beim Solar- Handwerk und der deutschen Solarindustrie und auch bei der Ausschreibung für Wind- und Solarstromgroßanlagen.

In der dezentralen Erzeugung und dem dezentralen Stromverbrauch liegt die Zukunft der Stromnetzentlastung und nicht bei Großkraftwerken. Warum sind kleine Orte kein Quartierslösungen wie in den Großstädten mit gemeinsamen Eigenstromverbrauch und Stromsummenzählern? Der Krieg in der Ukraine zeigt den Vorteil der Dezentralität. Alle Beschränkungen für Biogas müssen wegfallen, kein Abfackeln mehr. Vielleicht ist die Zukunft auch die Netz- Abkopplung zu Insellösungen von Orten, Städten, Firmen und Häuserzusammenschlüssen mit Stromerzeuger oder Akkus für die Spitzenlastabdeckung, den Reststrom und die Abwärmenutzung der Stromaggregate. Es sind dann Energieinseln, die sich gegenseitig versorgen. Die Gewinne bleiben so bei uns selbst. Die Energiekonzerne sind dann abgehängt. Ihnen wird die Macht über uns gebrochen. Es gibt keine Pflicht zum Stromanschluss. Im Raum Hanau/Ffm wird das fünfte Rechenzentrum errichtet mit dem Strombedarf von fünf Großstädten und der Abwärmenutzung dort. Wir erhalten die Lagerhallen, die sonst keiner will, und erzeugen den Strom für die Großstädte. Und liefern billigeres Trinkwasser als bei uns.

Bernhard Becker, Romrod

2. Welche Kosten für die Stadt.  OZ April 2025

Wer bezahlt das Planungsbüro für die Wärmenetze? Ist das Geld nicht besser bei Kitas, Kindergarten und Schulen eingesetzt. Nach meiner Information von den „Berliner Energietagen“, wo alle Ministerien zur Energie da waren, brauchen Städte bis 20 000 Einwohner keine Wärmplanung abzugeben. Die Begründung dazu wäre zu viel Aufwand und zu hohe Kosten. Ich warne nochmals vor Wärmenetze mit sehr hohen Energiekosten, bis zu 5 €/ Liter Heizöl, und 10 Jahre abhängig vom Versorger mit seinen Preisen. Der Vogelsberger Energiegenossenschaft geht es um Freifeldanlagen für Solarstrom. Das ist zu viel Landverbrauch. Zuerst sollten alle Dächer, mögliche Fassaden und Schallschutzmauern mit Solarzellen bestückt werden. Die grobe Planung zu der Energiedichte in hessischen Orten wird schon vom Land geliefert. Möglich sind kleine Wärmenetze zwischen Gebäuden auf genossenschaftlicher Basis mit Kostenübersicht. Aber dazu braucht man keine Wärmplanung der Stadt sondern Handwerker, die ein Angebot erstellen. Vielen wichtiger ist der niedrige Strompreis hier im ländlichen Raum für die Energiewende bei Wärme, Verkehr und Hausstrom.

Bernhard Becker, Romrod

3.Abregelung bei der Stromeinspeisung und dem Bezug. OZ Februar 2025

Neben dem abgelehnten Zustrombergrenzungsgesetz gab es am 31.1.25 die Zustimmung zum Strombegrenzungsgesetz bei der Elektrizität. Anstatt Stromüberschüsse in Akkus und grünem Wasserstoff zu speichern werden neue Solaranlagen ab 7 kW auf 60% Spitzenleistung abgeregelt bis ein Smartmeter und eine Steuerbox eingebaut sind mit 80 € Jahreskosten. - Bei negativen Strompreisen gibt es keine Einspeisevergütung mehr. Diese vergütungsfreie Zeit soll nach 20 Jahre angehängt werden. Ob wir da noch leben? – Schon seit 1.1.2024 wird ab 4,2 kW Strombezug abgeregelt. - Biogasanlagen sollen flexibler werden, obwohl das gar nicht geht. Es wird schon jetzt Biogas abgefackelt. Wenn Mist und Gülle da sind, dann entsteht Biogas. - Zum Glück soll die direkte Selbstvermarktung des Stromes bei 100 kW bleiben und nicht ab 25 kW. Zum Netzentgelt: Es dürfen dabei keine Gewinne entstehen. Bei der OVAG beträgt das Netzentgelt 10,04 ct/kWh bei 3500 kWh Jahresverbrauch, die Stadtwerke Prenzlau erheben dazu 7,41 ct/kWh. Im Vogelsbergkreis wird zirka die 6 fache Strommenge vom Verbrauch erzeugt. Wäre der Kreis beim Stromnetz für sich, dann würde das Netzentgelt enorm fallen. Oder kleine Orte versorgen sich einfach selbst mit Strom aus Biogas, Wind, PV und Akku. In der Ukraine sind solche kleine Stromnetze wesentlich sicherer. Die EU- Richtlinien unterstützen die Eigenstromerzeugung. Wo bleibt das bidirektionale Laden bei den E- Autos? Der Strom kann dort zurück vom Auto ins Haus. Es wäre eine Notstromanlage und Netzentlastung und zusätzlich ein Verkaufserfolg für E- Autos. Insgesamt ist ein sehr niedriger Strompreis entscheidend für den Klimaschutz beim Strom, der Wärme und dem Verkehr.

Bernhard Becker, Romrod

Langform der Ziele;

Die VELI-WS für SIE 

in den Kreistag

Die Wählergruppe:Unabhängige Vogelsberger Energie- und Landinitiative für Wärme/Wasser/Strom, VELI-WS (Internet www.VELI-WS.de, info@veli-ws.de) 

möchte im Vogelsbergkreis politische Mehrheiten bilden, um konkrete Verbesserungen in der Energieversorgung, Verkehr, Verwaltung, Umwelt und kommunaler Politik zu erreichen. Ziel ist eine bürgerfreundliche und kosten-günstigere Zukunftsgestaltung und die Mehrheit von CDU und SPD im Kreistag zu brechen. Gerade für die jungen Leuten unter uns geht es um die Gestaltung der Zukunft mit Visionen und deren Umsetzung.. Es sollen viele Junge Leute in die Zukunftsgestaltung des Vogelsbergkreises eingebun-den werden. Ihr Bernhard Becker aus Romrod und ehemaliger Landratskandidat in 2023

Bitte unterstützen Sie dieses Vorhaben aus Überzeugung – für unsere jungen Menschen, für die Zukunft unserer Region und für unsere Enkelkinder.

1. Energie & Stromversorgung

Halber Strompreis im Vogelsbergkreis
Der Vogelsbergkreis soll ein eigenes Stromnetz erhalten, ähnlich wie Schlitz und Lauterbach. Das Netz soll zu 100 % in kommunalem Eigentum sein und von Politikern geführt werden. In Feldheim kostet Strom brutto 12 Cent/kWh – ein Beispiel, dem wir folgen können.

Genehmigungszeit für private PV-Anlagen verkürzen
Die Bearbeitungsdauer soll maximal 4 Wochen betragen, statt wie derzeit bei der OVAG bis zu 1 Jahr. Im benachbarten Stromnetz Richtung Schrecksbach dauert es nur 1 Woche. Durch selbst erzeugten Strom sinken unsere Stromkosten und bis zu 80% mit Speicher. Für die Stromkonzerne sinken die Einnahmen um den gleichen Betrag.

Solaranlagen auf alle öffentlichen Gebäude
Die Nutzung von Dachflächen öffentlicher Gebäude für Solarenergie ist noch viel zu gering. Beispiel: Auf dem Landratsgebäude in Lauterbach wird Solarstrom erzeugt – hier verlieren die Stadtwerke Lauterbach Einnahmen, nicht die OVAG.

Zuschüsse für Balkonstrom, Hausspeicher und Dorfgemeinschaftsanlagen
Förderung gemeinschaftlicher Stromerzeugung und -speicherung, auch durch Kraft-Wärme-Kopplung mit Bioflüssiggas zur Abdeckung von Spitzenlasten.

Bidirektionales Laden (V2H und V2G)
Strom aus dem Auto zurück ins Haus oder ins Netz speisen. So entstehen keine doppelten Kosten für Haus- und Fahrzeugakku (je ca. 8.000 €). Zudem ist die Notstromversorgung für zirka eine Woche möglich – ein Haus benötigt etwa 10 kWh pro Tag, ein Auto hat 50–80 kWh Kapazität/ Stromspeicher.

Biogasanlagen ohne Begrenzung von Laufzeit oder Leistung
Diese Anlagen liefern die Grundlast im Stromnetz und sollten möglichst lange betrieben werden. Mist und Gülle ermöglichen Biogaserzeugung – kein Abfackeln mehr!

Quartiers- und Ortsspeicher
Jeder Ort im Vogelsbergkreis erhält am Orts-Trafo einen Stromspeicher zur gemeinsamen Eigenstromversorgung, ähnlich wie städtische Quartierslösungen.

Schnellladesäulen an Windrädern
An jedem Windrad-Standort mindestens zwei CCS-Schnellladesäulen mit 150 kW Leistung.

Unterstützung kleiner Genossenschaften
Förderung von Zusammenschlüssen zur eigenen Strom- und Wärmeerzeugung. Keine Großkraftwerke aus der Energiekonzern-Lobby.

Solarzellen an Schallschutzmauern
Autobahn- und Bahnschallschutzwände mit Photovoltaik bestücken. So werden Gemeinden und Städte vor Lärm und Hitze geschützt – ohne zusätzlichen Flächenverbrauch.

2. Verkehr & Mobilität

Einfacher RMV-Tarif
1,5 Stunden Fahrt für 3 €, ohne Zonen-Nummern. Schluss mit hohen Ticketpreisen für den ländlichen Raum (Beispiel: aktuell ca. 17 € von hier nach Frankfurt).

Elektrifizierung der Bahn im Vogelsbergkreis
Weg von CO₂-belasteten Dieselloks, hin zu Direktverbindungen nach Frankfurt ohne Umstieg. Die Wasserstoffbahnen im Taunus sind gescheitert – zu geringer Wirkungsgrad.

Zweischieniger Ausbau / mehr Kreuzungspunkte
Ziel: Halbstundentakt ermöglichen.

Bahnhof Reiskirchen an die A5 verlegen
Mit neuen P+R-Parkplätzen, ähnlich der ICE-Strecke in Limburg, um Staus auf dem Weg zur Arbeit zu vermeiden.

Elektrische Bürgerbusse
Neubestellung künftig nur noch mit Elektroantrieb (Beispiel Lingelbach).

Radverkehr fördern

Zebrastreifen an allen Kreiseln und deren Ausfahrten.

Markierungen für Radfahrer wie in Treysa (gestrichelte Linie am Straßenrand).

Umsetzung des Fahrradkonzepts im Vogelsbergkreis, zumindest schrittweise.

3. Verwaltung & Bürokratie

Eigenständigkeit des Vogelsbergkreises
Austritt aus dem Regionalplan Mittelhessen, möglichst viele Entscheidungen vor Ort. Abschaffung der Regierungspräsidien zur Verringerung der Bürokratie.

Personalabbau im Landratsamt
Rückgang auf früheres Niveau (vor 10 Jahren: 400 Beschäftigte, heute über 1.000). Für jede Kleinigkeit wird eine neue Stelle geschaffen – Fachkräfte fehlen dann in körperlichen Berufen.

Bürokratieabbau
Weniger Vorschriften, schnellere Genehmigungen, weniger Terminpflichten bei Behörden. Bürger sind keine Bittsteller.

Kein Anschlusszwang bei Nah- und Fernwärme
Hohe Kosten dürfen nicht zur Zwangsverpflichtung führen.

Reduzierung der Kreisumlage
Städte und Gemeinden sollen ihre Einnahmen selbst behalten, um Gestaltungsspielräume zu gewinnen.

4. Umwelt & Flächennutzung

Kein Landverbrauch für Freifeld-PV und neue Straßen
Land ist begrenzt – Solarenergie auf Dächern statt auf Ackerflächen.

Bauplätze nur in Erbpacht
Nach dem Vorbild von Zürich und Wien, um Bodenspekulation zu beenden.

Keine neuen Lagerhallen/Logistikzentren
Stattdessen Rechenzentren mit Nutzung der Abwärme – wir haben den Stromüberschuss, die Ballungszentren nicht.

Wasserexport nur unter Auflagen
Lieferung nach Frankfurt erst, wenn Neubauten getrennte Leitungen für Trink-, Brauch- und Regenwasser haben.

5. Soziales & Sicherheit

Fußgängerschutz

Zebrastreifen an allen Kreiseln im Vogelsbergkreis.

Zusätzlicher Zebrastreifen in Stockhausen.

Fußgänger- und Radfahrersicherheit wie in Großstädten.

Jugendbeteiligung stärken
Junge Menschen aktiv in die Gestaltung der Zukunft einbinden – weniger Worte, mehr Taten.

Absender:
Erster Vorsitzeneder: Bernhard Becker
Goethestraße 6
36329 Romrod
www.veli-ws.de

Siehe auch Filme von mir im Internet vor 4 Jahren. "Jetzt Energiewende 1/1"  bis 1/7 und "Jetzt Energiewende Folge 8"

Und auch hier auf der Seite bei der Rubrik Videos.

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